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Dieses Beispiel zeigt eine DVD welche die Werte im PI /PO-Test deutlich übersteigt (1200 statt max. 280 bzw. 200 statt max. 4) und somit der Datengau vorprogrammiert ist.

CD

C1/C2-Test

Dieser Test misst die C1-Fehler, C2-Fehler und CU-Fehler auf einer gepressten CD oder gebrannten CD-R/RW. Es wird die Qualität der Medien durch Zählen der Anzahl der Low-Level-Fehler ermittelt. Es wird die Anzahl der Frames mit korrigierbaren oder nicht korrigierbaren Fehlern je Sekunde gezählt.

  • C1: gibt die Block Error Rate (BLER) an, also die Anzahl von E11+E21+E31,
  • C2: gibt die Anzahl von E22 an und
  • CU: gibt die Anzahl von E32 an.
Ein Ergebnis ist als standardkonform einzustufen, wenn die Werte für C1 den Grenzwert von 220 Fehler pro Sekunde nicht überschreiten. Von einem guten Ergebnis kann gesprochen werden, wenn die Werte bei einer Compact Disc Recordable ( CD-R) unter 50 Fehler pro Sekunde bleiben. Sehr gute Resultate haben weniger als 10 Fehlern pro Sekunde. Bei CD-RW sind etwas höhere Werte aber normal. Bei Audio-CDs bedeuten C2-Fehler Datenverlust und müssen vermieden werden. Bei Daten-CDs sind wenige C2-Fehler tolerierbar, da sie bis zu einem gewissen Grad durch eine weitere Korrekturstufe korrigierbar sind, aber CU-Fehler bedeuten Datenverlust und müssen vermieden werden.

Beta/Jitter-Test

Dieser Test misst die Asymmetrie (Beta) von Pit und Land und den Jitter auf einer gepressten oder gebrannten CD-R/RW.

Das Beta-Ergebnis gibt an, wie gut die Ausgewogenheit der gebrannten Pits und Lands ist. Messgrundlage ist die Amplitude der 11T-Pit. Eine waagerechte Linie auf der Höhe 0 der Skala entspricht einer idealen Ausgewogenheit und gewährt beste Lesbarkeit. Sind die Pits zu sehr ausgeprägt, so verschiebt sich die Kurve ins Plus. Sind die Pits zu wenig ausgeprägt (bzw. die Lands zu sehr ausgeprägt), so verschiebt sich die Kurve ins Minus. Das Beta-Ergebnis sollte sich bei Audio-CDs im Bereich ±0.08 und bei CD-R und -RW im Bereich ±0.02 bewegen.

Das Jitter-Ergebnis zeigt die durchschnittliche Schwankungsrate im 3T-11T-Bereich. Je niedriger die Schwankungsrate, desto besser die Lesbarkeit. 

FE-/TE-Test

 Dieser Test misst den Fokussier-Fehler (Focus Error, FE) und den Nachführ-Fehler (Tracking Error, TE) des Lasers auf einem CD-R Rohling. Fokussier-Fehler entstehen, wenn der Rohling nicht völlig plan ist und das Laufwerk dies nicht ausgleichen kann. Nachführ-Fehler entstehen, wenn die Spirale des Pregroove bei der Produktion des Rohlings nicht präzise gepresst wurde und das Laufwerk den Laser nicht genau in der Spur des Pregroove führen kann. Der Test kann nur auf leeren CD-R-Rohlingen (nicht auf RW) ausgeführt werden.

 

DVD

PI/PO-Test

Dieser Test misst die Werte von PIE (Parity Inner Error), PIF (Parity Inner Fail), POE (Parity Outer Error) und POF (Parity Outer Fail) und zeigt auf, ob die Paritätskontrolle alle Lesefehler korrigieren kann. Es stehen vier Testmethoden zur Verfügung: 

  • SUM8: PIE, POF über 8 Blöcke gemessen
  • SUM1: PIF, POF über 1 Block gemessen
  • Basic: PIE, POF misst unkorrigierbare Bytes auf PI-Ebene pro Block
  • Burst: PIE, POE, POF über 8 Blöcke gemessen; Prüfung auf Folgefehler, welche die Fehlerkorrektur beeinflussen
     

Diese Q-Check-Funktion zeichnet sich dadurch aus, dass sie PIF-Werte über einen Block gemessen ermitteln kann. So kann der Grenzwert von maximal 4 Fehlern pro Block zuverlässig geprüft werden. Andere Brenner/Software-Kombinationen können PIF nur über 8 Blöcke gemessen ermitteln, was die Sicherheit der Messung stark beeintrüchtigt, da nicht gesagt werden kann, ob wirklich alle 8 Blöcke unter dem Grenzwert von 4 bleiben. 

Ein Ergebnis ist standardkonform, wenn: 

  • die PIE-Fehler den Wert von 280 nicht überschreiten;
  • die PIF-Fehler den Wert von 4 nicht überschreiten;
  • keine POF-Fehler auftreten


Ein Ergebnis ist als gut zu bewerten, wenn:

  • die PIE-Fehler den Wert von 280 deutlich unterschreiten;
  • die PIF-Fehler den Wert von 4 deutlich unterschreiten;
  • die POE-Fehler nur aus wenigen einzelnen Spitzen bestehen und
  • keine POF-Fehler auftreten. 

Beta/Jitter-Test

Dieser Test misst die Asymmetrie (Beta) von Pit und Land und den Jitter auf einer gepressten oder gebrannten DVD.

Das Beta-Ergebnis gibt an, wie gut die Ausgewogenheit der gebrannten Pits und Lands ist. Messgrundlage ist die Amplitude der 11T-Pit. Eine waagerechte Linie auf der Höhe 0 der Skala entspricht einer idealen Ausgewogenheit und gewährt beste Lesbarkeit. Sind die Pits zu sehr ausgeprägt, so verschiebt sich die Kurve ins Plus. Sind die Pits zu wenig ausgeprägt (bzw. die Lands zu sehr ausgeprägt), so verschiebt sich die Kurve ins Minus. Das Beta-Ergebnis sollte sich zwischen -0.05 und +0.15 bewegen.

Das Jitter-Ergebnis zeigt die durchschnittliche Schwankungsrate im 3T-11T- und 14T-Bereich. Je niedriger die Schwankungsrate, desto besser die Lesbarkeit. 

FE-/TE-Test

Dieser Test misst den Fokussier-Fehler (Focus Error, FE) und den Nachführ-Fehler (Tracking Error, TE) des Lasers auf einem DVD±R-Rohling. Fokussier-Fehler entstehen, wenn der Rohling nicht völlig plan ist und das Laufwerk dies nicht ausgleichen kann. Nachführ-Fehler entstehen, wenn die Spirale des Pregroove bei der Produktion des Rohlings nicht präzise gepresst wurde und das Laufwerk den Laser nicht genau in der Spur des Pregroove führen kann. Der Test kann nur auf leeren DVD±R-Rohlingen (nicht auf ±RW) ausgeführt werden. 

TA-Test

Der Time-Analizer-Test ist im Prinzip ein Jitter-Test, der sich nicht auf die ganze Disk bezieht, sondern nur an drei Punkten am Anfang, in der Mitte und am Ende eine Stichprobe macht. Dies dauert nur einige Sekunden.

 

Lizenz: OPL



Bei diesem Beispiel wäre das Medium in Ordnung.


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